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KOMMUNIKATION IN UND NACH DER PANDEMIE 

Die Pandemie verändert die zivilgesellschaftlichen, ökonomischen, kulturellen wie politischen Verhältnisse, wie es für die Regulatoren und marktbeherrschenden Systeme schlicht undenkbar war. Sieben Kontinente mit nur einem Streich. Das macht Platz für Verschwörungstheorien, aber entscheidend mehr für die existentialistischen Mankos unserer Zeit, auf denen die Hybris des Hyperkapitalismus und seiner artverwandten Denkschulen gefußt hat. Jahrhunderte der Entstehungsgeschichte globaler Institutionen, gemeinnütziger NGOS, staatlicher und fiskaler Organisationen, ökumenischer Glaubensgemeinschaften, Greta Thunberg und Elon Musk, alle zusammen, haben nicht die fundamentale Durchwirkung, wie diese Krise. Wäre sie nicht so verheerend für das Leben der Menschen, müsste man anstelle von einer Seuche, von einem Segen sprechen. Es ist heilsam dem allwährenden Negativ der Berichterstattung mit positiven Gedanken zu entgegnen. Es schafft Linderung und mit etwas Zuversicht vielleicht auch eine bessere Welt. Die Krise als Chance zu begreifen, bedeutet jedenfalls nicht in den bisherigen Modus zurückzukehren.

Corona (Covid 19) ist keine Seuche, sondern das Ergebnis des Krebsschadens des global village, der in die ausführenden Organe und Organisationen der Welt gestreut hat. Das bösartige Geschwür hat alle Bereiche befallen, die einen gesunden Organismus ausmachen: Körper, Geist und Seele.

Man muss kein ausgewiesener Ökonom sein, um den lebenserhaltenden Prozessen der Welt die Absenz von Geist und Seele zu attestieren. Gerade den übermenschlichen Prozessen und Potenzen, also den Algorithmen,  KI´s, der Robotik, etc. der vorherrschenden Leittechnologien, darf man attestieren, dass es ihnen an Seele und Geist fehlt.

Die mäandernde Hypothese eines „erweiterten Geistes“, erwachsen aus der Digitalisierung, darf man vorsichtig als Zweckoptimismus bezeichnen. Auch die Dampfmaschine hat uns nicht klüger, menschlicher und intelligenter gemacht. Der Körper, unsere menschlichen Ressourcen, wie Fauna und Flora, sind seit allen Zeiten zunehmend schwer und erkenntlich erkrankt. Wir haben die Symptome geradezu negierend oberflächlich bekämpft, aber, wie in der Medizin des gleichen Systems, die Ursachen liegen gelassen – ihnen kein Gehör, noch Glauben geschenkt.

GLAUBE IST EIN SCHLÜSSELBEGRIFF DER NÄCHSTEN JAHRE

Glaube ist ein Schlüsselbegriff für die Genesung in den nächsten Jahren, dem aber der schlechte Ruf der scheinbar aufgeklärten Wissenschaft und Ökonomie unseres Jahrhunderts anhängt. Nun scheinen den Märkten, den Produzenten, Regierungen und Institutionen viele Zielgruppen abhanden zu kommen, da diese ihnen schlicht nicht mehr glauben. Man muss Glauben nicht alleine aus seinem Bezugsrahmen der Theologie her interpretieren, um dennoch zu erkennen, dass ihm offenbar eine entscheidende Rolle in der Jetztzeit innewohnt.

Es sind Menschen, die Märkte, Gesetze, Produkte und Regierungen machen. Und es sind Menschen, welche in diesen konsumieren, produzieren und leben. Den einen fehlt es an Glauben, die anderen glauben ihnen nicht (mehr). Angebot und Nachfrage, Regulatoren und Zivilgesellschaft driften auseinander. Was sie einst zusammengehalten hat, verliert an Anziehungskraft. Der neuzeitige, homogen gedachte Kontinent (Pangea gleich) bricht sichtlich auseinander, wo die Welt doch vermeintlich zusammenwachsen sollte. Die schier unzähligen Krisen und Katastrophen, die dafür Zeuge stehen, aufzulisten ist belletristischer Alltag. Unter der Oberfläche bewegt sich ein weit kritischer Strom tektonischer Bedrohungen.

Wer glaubt da noch an die Sinnhaftigkeit von Produktzyklen? Wer verspürt noch leidenschaftliches Begehren ein Produkt zu erwerben, oder ist es vielmehr nur der automatisierte Trieb zu besitzen? Der Konsument als pervertiertes Perpetuum Mobile. Der Motor unserer Wirtschaft verbrennt Menschen. Der Begriff Burnout ist in diesem Zusammenhang bezeichnend

Die breite Mitte, die Basis der Werterhaltung als Substanz der Ökonomie und Evolution, schwindet. Sie schwindet unwürdig, unmenschlich und ohne Glauben an Besserung. Der Konsument selbst wird zum Sondermüll, der nur mehr mit billiger Nahrung, für wenige andere, am Leben erhalten wird. Grundkostendeckelung für eine unersättliche Welt, auf der dennoch unvorstellbar viele verhungern, verdursten und an Zivilisationskrankheiten sterben.

…. LESEN SIE WEITER IM ANGEFÜGTEN KOSTENFREIEN PDF.

2020-04-08T21:20:32+02:00